Hamburg / Bad Homburg (opm) – Die globalen Schifffahrtsmärkte sind
auch im ersten Quartal 2012 von einem Überangebot an Tonnage geprägt.
Containerschiffe und Massengutfrachter haben weiter mit niedrigen
Charterraten zu kämpfen, bei den Tankern kann nur die größte Klasse
(VLCC) einen Anstieg der Einnahmen verbuchen.
Analog dazu
ist auch der Erstmarkt für Schiffsfonds an einem historischen Tiefpunkt
angekommen: Erstmals seit Einführung der BaFin Gestattung wurde in einem
Quartal kein Schiffsfonds aufgelegt. Und doch gibt es Anlass zur
Hoffnung: Der stark unterbewertete Schiffsmarkt weckt zunehmend
das Interesse von institutionellen wie privaten Investoren. Im ersten
Quartal 2012 gerieten vor allem die Containerschiffe weiter unter Druck.
Über alle Klassen hinweg sanken die Charterraten. Der Markt der Bulk
Carrier leidet sowohl unter einem Überangebot an Schiffen, als auch der
weiter schwachen Nachfrage aus China und der EU. Entsprechend war das
erste Quartal von einer ungewöhnlich hohen Verschrottungsaktivität
gekennzeichnet. In eine positive Richtung geht der Trend für das
Tankersegment: Hier werden sich vor allem das „phasing out“, also das
Abwracken der Einhüllentanker, die steigende Ölnachfrage und das
prognostizierte Wachstum der Weltwirtschaft stabilisierend bis
stimulierend auswirken.
Investoren sehen ihre Chance
Das
Interesse am Erwerb von Schiffsfondsanteilen auf dem Zweitmarkt steigt.
Vor allem Beteiligungen mit wirtschaftlich aussichtsreichen Rahmendaten
sind bei Käufern sehr gefragt. Und nicht nur Schiffsfonds, auch Schiffe
geraten zunehmend ins Blickfeld potenter Investoren. „Zurzeit sind
viele Schiffe stark unterbewertet – trotz hervorragender Eckdaten,“
erläutert Nils Lorentzen, Geschäftsführer der Deutschen FondsResearch.
„Viele Investoren haben erkannt, dass im rechtzeitigen Einkauf der
spätere Gewinn steckt. Sie informieren sich zurzeit ausführlich über
Potenziale unterschiedlicher Schiffe.“
Weitere Details entnehmen
Sie bitte dem beigefügten aktuellen Shipping Research, dem gemeinsamen
Quartals-Newsletter der Analysehäuser Deutsche FondsResearch (DFR) und
Feri EuroRating Services, den Sie auf dem Newsportal www.beteiligungsreport.de finden.
Mittwoch, 30. Mai 2012
Landgericht Gießen verurteilt Commerzbank zu Schadenersatz
Bremen (opm) - Unter dem Aktenzeichen 2 O 12/112 hat das Landgericht
(LG) Gießen die Commerzbank AG als Rechtsnachfolgerin der Dresdner Bank
AG zu Schadenersatz wegen fehlerhafter Anlageberatung verurteilt.
Bei der Vermittlung zweier Zertifikate des US-Investmenthauses Lehman Brothers waren dem Anleger vom Emissionshaus gezahlte Rückvergütungen, so genannte Kick-backs, verschwiegen worden. Das Landgericht Gießen „verurteilte die Commerzbank zu einem Schadenersatz von genau 163.917,47 Euro“, erklärt Jens-Peter Gieschen, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht der KWAG Kanzlei Bremen, die das Urteil erstritten hat. Diese Zahlung ergibt sich aus dem investierten Kapital abzüglich der erhaltenen Ausschüttung. Das Gericht stützt seine Entscheidung vom 7. Mai 2012 darauf, dass die Commerzbank ihren Kunden über die Provision von 3,5 beziehungsweise drei Prozent, die die Bank von der Emittentin Lehman Brothers erhalten hatte, hätte aufklären müssen.
Investiert hatte der vormalige Dresdner Bank-Kunde in die beiden Zertifikate „Lehman Brothers Global Champion III“ und „Lehman Brothers Express III“. Das Landgericht Gießen wies in seiner Urteilsbegründung darauf hin, dass im vorliegenden Fall keine „echte“ Rückvergütung im Sinne der grundlegenden Kick-back-Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BHG) vorliegt. Es verwies allerdings auf zwei Urteile des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt/Main (Az.: 17 U 111/10 und 17 U 12/11), wonach es „für die Annahme einer offenbarungspflichtigen Rückvergütung nicht allein auf die begriffliche Bezeichnung ankommt, sondern auf die Schutzbedürftigkeit des Verbrauchers, der die Möglichkeit haben muss, das wirtschaftliche Eigeninteresse der verkaufenden Bank jenseits der an den unmittelbaren Kaufpreis eingeflossenen Kalkulationsgrundlagen beurteilen zu können.“
Bei der Vermittlung zweier Zertifikate des US-Investmenthauses Lehman Brothers waren dem Anleger vom Emissionshaus gezahlte Rückvergütungen, so genannte Kick-backs, verschwiegen worden. Das Landgericht Gießen „verurteilte die Commerzbank zu einem Schadenersatz von genau 163.917,47 Euro“, erklärt Jens-Peter Gieschen, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht der KWAG Kanzlei Bremen, die das Urteil erstritten hat. Diese Zahlung ergibt sich aus dem investierten Kapital abzüglich der erhaltenen Ausschüttung. Das Gericht stützt seine Entscheidung vom 7. Mai 2012 darauf, dass die Commerzbank ihren Kunden über die Provision von 3,5 beziehungsweise drei Prozent, die die Bank von der Emittentin Lehman Brothers erhalten hatte, hätte aufklären müssen.
Investiert hatte der vormalige Dresdner Bank-Kunde in die beiden Zertifikate „Lehman Brothers Global Champion III“ und „Lehman Brothers Express III“. Das Landgericht Gießen wies in seiner Urteilsbegründung darauf hin, dass im vorliegenden Fall keine „echte“ Rückvergütung im Sinne der grundlegenden Kick-back-Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BHG) vorliegt. Es verwies allerdings auf zwei Urteile des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt/Main (Az.: 17 U 111/10 und 17 U 12/11), wonach es „für die Annahme einer offenbarungspflichtigen Rückvergütung nicht allein auf die begriffliche Bezeichnung ankommt, sondern auf die Schutzbedürftigkeit des Verbrauchers, der die Möglichkeit haben muss, das wirtschaftliche Eigeninteresse der verkaufenden Bank jenseits der an den unmittelbaren Kaufpreis eingeflossenen Kalkulationsgrundlagen beurteilen zu können.“
Deutscher Immobilienmarkt zieht internationales Kapital an
Frankfurt (opm) - Die Boomjahre 2006 und 2007, in denen jeweils
insgesamt rund 50 Milliarden Euro bundesweit in Gewerbeimmobilien
investiert wurden, waren sehr stark durch das Engagement ausländischer
Investoren geprägt. Ihr Anteil belief sich jeweils auf etwa Dreiviertel
des Transaktionsvolumens.
In Folge der Finanzmarktkrise 2008 gingen sowohl der Anteil als auch das absolute Volumen deutlich zurück. Insgesamt kauften Ausländer zwischen 2009 und Frühjahr 2012 für 18,9 Milliarden Euro (rund ein Drittel des Gesamtvolumens) und damit nur etwa halb so viel wie 2006 oder 2007 ein. Im vergangenen Jahr flossen 9,3 Milliarden Euro aus dem Ausland in deutsche Gewerbeobjekte, ein Drittel mehr als noch 2010. Zum Vergleich: Deutsche Investoren legten im gleichen Zeitraumlediglich 15 Prozent mehr Geld in Gewerbeimmobilien an. Trotz dieser erhöhten Kaufaktivitäten haben sie im Zeitraum von 2009 bis zum Beginn des zweiten Quartals 2012 ihren Anlagebestand per Saldo um 1,3 Milliarden Euro abgebaut.
Als nicht überraschend darf die Beobachtung gelten, dass sich Investoren aus europäischen Krisenländern wie Spanien, Portugal, Italien und Irland als Nettoverkäufer hervortun. Diametral unterschiedlich verhalten sich Investoren aus Nordamerika: während einige Anleger aus den USA, die mit hohen Erwartungen und einer opportunistischen Anlagestrategie in der Boomphase investiert hatten und seit der Krise auf Platz 1 der Verkäuferseite auftauchen, kommt die größte Gruppe der Nettokäufer aus Kanada - vornehmlich REITs und Pensionskassen, mit einigen wenigen, dafür aber großvolumigen Transaktionen. „Als eines der Core-Länder schlechthin ist Deutschland nach wie vor gerade für solche langfristig orientierten Anleger sehr interessant“, so Helge Scheunemann, Leiter Research Jones Lang LaSalle Deutschland.
In Folge der Finanzmarktkrise 2008 gingen sowohl der Anteil als auch das absolute Volumen deutlich zurück. Insgesamt kauften Ausländer zwischen 2009 und Frühjahr 2012 für 18,9 Milliarden Euro (rund ein Drittel des Gesamtvolumens) und damit nur etwa halb so viel wie 2006 oder 2007 ein. Im vergangenen Jahr flossen 9,3 Milliarden Euro aus dem Ausland in deutsche Gewerbeobjekte, ein Drittel mehr als noch 2010. Zum Vergleich: Deutsche Investoren legten im gleichen Zeitraumlediglich 15 Prozent mehr Geld in Gewerbeimmobilien an. Trotz dieser erhöhten Kaufaktivitäten haben sie im Zeitraum von 2009 bis zum Beginn des zweiten Quartals 2012 ihren Anlagebestand per Saldo um 1,3 Milliarden Euro abgebaut.
Als nicht überraschend darf die Beobachtung gelten, dass sich Investoren aus europäischen Krisenländern wie Spanien, Portugal, Italien und Irland als Nettoverkäufer hervortun. Diametral unterschiedlich verhalten sich Investoren aus Nordamerika: während einige Anleger aus den USA, die mit hohen Erwartungen und einer opportunistischen Anlagestrategie in der Boomphase investiert hatten und seit der Krise auf Platz 1 der Verkäuferseite auftauchen, kommt die größte Gruppe der Nettokäufer aus Kanada - vornehmlich REITs und Pensionskassen, mit einigen wenigen, dafür aber großvolumigen Transaktionen. „Als eines der Core-Länder schlechthin ist Deutschland nach wie vor gerade für solche langfristig orientierten Anleger sehr interessant“, so Helge Scheunemann, Leiter Research Jones Lang LaSalle Deutschland.
Global Market Perspective Mai 2012
Frankfurt (opm) - Trotz der verlangsamten Entwicklung in den ersten
drei Monaten 2012 geht Jones Lang LaSalle - laut der neuesten Ausgabe
der „Global Market Perspective“ - für das Gesamtjahr weltweit von
stabilen Investmentmärkten aus. Vor dem Hintergrund sich verbessernder
Konjunkturaussichten wird erwartet, dass sich das globale
Gewerbeimmobilien-Transaktionsvolumen bis zum Jahresende auf ähnlichem
Niveau wie im Vorjahr (400 Milliarden US-Dollar) bewegen wird.
Im ersten Quartal 2012 waren sowohl beim Investment- als auch beim Bürovermietungsvolumen weltweit Rückgänge von circa 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu notieren. Rückgänge bei den Transaktionsvolumina in Ländern wie Großbritannien, das auf Platz zwei der größten weltweiten Investmentziele liegt (-40 Prozent auf 9,0 Milliarden USD nach 15,1 Milliarden in den ersten drei Monaten 2011) oder China (Platz fünf mit - 33 Prozent auf 2,8 Milliarden USD nach 4,2 Milliarden USD in Q1 2011) stehen Zuwächsen beispielsweise in den USA (Platz eins mit + 15 Prozent auf 26,2 Milliarden USD nach 22,9 Milliarden USD in Q1 2011) und Kanada (Platz sechs + 52 Prozent auf 2,5 Milliarden USD) gegenüber.
Neben den Bürovermietungs- und Investmentmärkten fasst „Global Market Perspective“ auch die wichtigsten Entwicklungen auf den Einzelhandels-, Logistik, Hotel- und Wohnmärkten weltweit zusammen.
Die Studie finden Sie auf dem Newsportal www.beteiligungsreport.de.
Im ersten Quartal 2012 waren sowohl beim Investment- als auch beim Bürovermietungsvolumen weltweit Rückgänge von circa 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu notieren. Rückgänge bei den Transaktionsvolumina in Ländern wie Großbritannien, das auf Platz zwei der größten weltweiten Investmentziele liegt (-40 Prozent auf 9,0 Milliarden USD nach 15,1 Milliarden in den ersten drei Monaten 2011) oder China (Platz fünf mit - 33 Prozent auf 2,8 Milliarden USD nach 4,2 Milliarden USD in Q1 2011) stehen Zuwächsen beispielsweise in den USA (Platz eins mit + 15 Prozent auf 26,2 Milliarden USD nach 22,9 Milliarden USD in Q1 2011) und Kanada (Platz sechs + 52 Prozent auf 2,5 Milliarden USD) gegenüber.
Neben den Bürovermietungs- und Investmentmärkten fasst „Global Market Perspective“ auch die wichtigsten Entwicklungen auf den Einzelhandels-, Logistik, Hotel- und Wohnmärkten weltweit zusammen.
Die Studie finden Sie auf dem Newsportal www.beteiligungsreport.de.
Dienstag, 22. Mai 2012
GLS Bank und Catella Real Estate gewinnen den European Sense Investing Award
Landshut (opt) - Anlässlich des Europäischen Geldforums „Sinn & Invest“ am 18. Mai in Landshut wurde die Preisverleihung des European Sense Investing Award durchgeführt. Gewürdigt werden damit die besonderen Verdienste des jeweiligen Managements bei der nachhaltigen Geldanlage und die besondere Seriosität der Produktangebote. Die Redaktion des Magazins „anders investieren“, welche den Preis stiftet, betont, alle Nominierten sind exzellente Vertreter der sinnorientierten Finanzbranche. Deshalb fiel die Entscheidung nicht leicht.
Die Preisträger 2012 des European Sense Investing Award sind in der Kategorie Banking die 1976 gegründete GLS Bank, Bochum, sowie in der Kategorie Investing die in München beheimatete Catella Real Estate.
Die GLS Bank steht für ein Bankgeschäft mit Sinn. Das bedeutet, Geldanlagen anzubieten, die auf Menschen zugeschnitten sind und ökonomisch sinnvoll eingesetzt werden. Dazu gehört auch Transparenz, Menschlichkeit und einen bewussten Umgang mit Geld.
Die Catella Real Estate zeichnet sich durch exzellenten Marktzugang, umfassendes Netzwerk und hohe Managementqualität aus. Dabei werden Produkte auch partnerschaftlich mit dem Schweizer Bankhaus Sarasin, der unabhängigen Vermögensverwaltung Neue Vermögen aus Traunstein sowie der niederländischen Investmentexperten Bouwfonds aufgelegt und verwaltet. Dieser Ansatz überzeugte die Jury.
Den ersten Sonderpreis erhielt Volker Weber. Nicht nur als ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender des Forums Nachhaltige Geldanlage e.V. sondern auch bei seinen beruflichen und politischen Aktivitäten setzt sich Volker Weber seit Jahren engagiert und überzeugend für das Thema einer nachhaltigen und sinnvollen Geldanlage ein. Dieser Award zollt ihm hierfür Anerkennung.
Den zweiten Sonderpreis für die Kategorie Finanzbildung ging an den noch jungen Verein Geld mit Sinn e.V. Dieser widmet sich mit Enthusiasmus und Engagement dem Thema Erwachsenenbildung zum Thema Finanzen sehr erfolgreich und hat dafür bereits einige Auszeichnungen bekommen.
„Es muss“, das betont der Publizist und Veranstalter Edmund Pelikan,„eine Aufgabe in den nächsten Jahren und Jahrzehnten für Politik und Gesellschaft werden, den Anleger die Möglichkeit zu schaffen, sich mündig zu machen. Wirtschaft und Geld als intensives Unterrichtsthema ist nicht nur wegen der Finanzkrise überfällig. Aber genau so wichtig wird es sein, eine neue Generation an Banker und Finanzberater auszubilden, die Kunden und Investoren nicht als Opfer sondern als Partner sehen.“
Dafür steht der Think Tank „United Common Sense“ und das Europäische Geldforum „Sinn & Invest“. Das nächste Profitreffen dieser Art findet am 08. Mai 2013 wieder in Landshut statt. Bereits im Herbst wird aber ein Geldforum mit dem Schwerpunkt Finanzbildung durchgeführt werden.
Montag, 21. Mai 2012
Beteiligungsgesellschaften investieren langfristig
Berlin (opm) - Beteiligungsgesellschaften sind zwar
Finanzierungspartner auf Zeit, investieren aber in der Regel mit einem
langfristigen Horizont. Sie begleiten ihre Beteiligungen über viele
Jahre und geben ihnen zudem eine Perspektive für die Zeit danach.
Durchschnittlich liegen 57 Monate, also annähernd fünf Jahre, zwischen dem Einstieg einer Beteiligungsgesellschaft und dem endgültigen Verkauf des von ihr finanzierten Unternehmens. Mehr als jede zweite Beteiligung (52 Prozent) wird länger als vier Jahre gehalten; jede vierte sogar mindestens sechs Jahre. Dagegen kommen besonders kurze Beteiligungen von weniger als einem Jahr nur in Ausnahmefällen (zwei Prozent) vor, und insgesamt nur 14 Prozent der Beteiligungen wurden höchstens zwei Jahre gehalten. Dies geht aus einer kürzlich vom Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) veröffentlichten Studie hervor, die für 614 Private Equity-Verkäufe in Deutschland die Beteiligungsdauer vom erstmaligen Einstieg bis zum vollständigen Ausstieg aus den Unternehmen untersucht hat.
Unter anderem widerspricht die Analyse der Annahme, dass Weiterverkäufe an andere Finanzinvestoren besonders oft und schnell vorgenommen werden. Nur knapp ein Drittel (196) der erfassten Beteiligungsverkäufe entfiel auf Verkäufe an Finanzinvestoren, mehr als die Hälfte (327) dagegen auf Trade Sales an strategische Käufer, also an andere Unternehmen. Die Beteiligungszeiträume bei Trade Sales (55 Monate) und bei Verkäufen an andere Finanzinvestoren (57 Monate) unterscheiden sich zudem nicht signifikant und liegen im Bereich des Gesamtdurchschnitts.
Durchschnittlich liegen 57 Monate, also annähernd fünf Jahre, zwischen dem Einstieg einer Beteiligungsgesellschaft und dem endgültigen Verkauf des von ihr finanzierten Unternehmens. Mehr als jede zweite Beteiligung (52 Prozent) wird länger als vier Jahre gehalten; jede vierte sogar mindestens sechs Jahre. Dagegen kommen besonders kurze Beteiligungen von weniger als einem Jahr nur in Ausnahmefällen (zwei Prozent) vor, und insgesamt nur 14 Prozent der Beteiligungen wurden höchstens zwei Jahre gehalten. Dies geht aus einer kürzlich vom Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) veröffentlichten Studie hervor, die für 614 Private Equity-Verkäufe in Deutschland die Beteiligungsdauer vom erstmaligen Einstieg bis zum vollständigen Ausstieg aus den Unternehmen untersucht hat.
Unter anderem widerspricht die Analyse der Annahme, dass Weiterverkäufe an andere Finanzinvestoren besonders oft und schnell vorgenommen werden. Nur knapp ein Drittel (196) der erfassten Beteiligungsverkäufe entfiel auf Verkäufe an Finanzinvestoren, mehr als die Hälfte (327) dagegen auf Trade Sales an strategische Käufer, also an andere Unternehmen. Die Beteiligungszeiträume bei Trade Sales (55 Monate) und bei Verkäufen an andere Finanzinvestoren (57 Monate) unterscheiden sich zudem nicht signifikant und liegen im Bereich des Gesamtdurchschnitts.
Montag, 14. Mai 2012
Presseschau: Solarkürzung vom Bundesrat gestoppt
Landshut (ops) - Wie bereits am Freitag angekündigt, folgen nun
weitere Informationen zur Solarkürzung, die vom Bundesrat gestoppt
wurden. Was die verschiedenen Publikationen darüber berichten, lesen Sie
in unserer Presseschau:
Welt Online vom 11. Mai 2012:
Kurz vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen hat der Bundesrat die Pläne von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) zur Kürzung der Solarförderung vorläufig gestoppt. Die rot-grün regierten Länder, aber auch mehrere CDU-geführten Länder stimmten für eine Anrufung des Vermittlungsausschusses.
Komplett stoppen kann die Länderkammer die Pläne zwar nicht. Im Vermittlungsausschuss könnten aber Abmilderungen durchgesetzt werden, das ist das Ziel besonders der ostdeutschen Länder, die eine fortgesetzte Abwärtsspirale für ihre Solarbranche befürchten.
Im Bundesrat zeichnet sich eine Mehrheit für einen vorläufigen Stopp der Solarförderungs-Kürzung ab. Eine Mehrheit für die Anrufung des Vermittlungsausschusses sei so gut wie sicher, erfuhr die dpa aus Länderkreisen. Es habe kein ausreichendes Entgegenkommen der Bundesregierung gegeben.
n-tv.de vom 11. Mai 2012:
Die Pläne zur Kürzung der Solarförderung sind vorerst gestoppt - das kann eine Chance für Verbraucher sein, die bereits die Installation einer Anlage planen.
Tagesschau vom 11. Mai 2012:
Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke von den Grünen betonte: "Jetzt ist klar: Der Merkel-Rösler-Röttgen-Murks muss korrigiert werden. Die vom Bundestag beschlossene Kappung der Solarförderung wird es so nicht geben." Das sei eine gute Nachricht für die Energiewende, für den Mittelstand, für Arbeitsplätze in Deutschland und für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft.
Spiegel Online vom 11. Mai 2012:
Die Bundesregierung will die Förderung der Solarenergie rückwirkend zum 1. April kürzen - im Bundesrat gibt es Widerstand und nun offenbar auch eine Mehrheit, um diese Pläne aufzuhalten. Besonders die ostdeutschen Länder fordern mehr Unterstützung für die Unternehmen der kriselnden Solarbranche.
Welt Online vom 11. Mai 2012:
Kurz vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen hat der Bundesrat die Pläne von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) zur Kürzung der Solarförderung vorläufig gestoppt. Die rot-grün regierten Länder, aber auch mehrere CDU-geführten Länder stimmten für eine Anrufung des Vermittlungsausschusses.
Komplett stoppen kann die Länderkammer die Pläne zwar nicht. Im Vermittlungsausschuss könnten aber Abmilderungen durchgesetzt werden, das ist das Ziel besonders der ostdeutschen Länder, die eine fortgesetzte Abwärtsspirale für ihre Solarbranche befürchten.
Im Bundesrat zeichnet sich eine Mehrheit für einen vorläufigen Stopp der Solarförderungs-Kürzung ab. Eine Mehrheit für die Anrufung des Vermittlungsausschusses sei so gut wie sicher, erfuhr die dpa aus Länderkreisen. Es habe kein ausreichendes Entgegenkommen der Bundesregierung gegeben.
n-tv.de vom 11. Mai 2012:
Die Pläne zur Kürzung der Solarförderung sind vorerst gestoppt - das kann eine Chance für Verbraucher sein, die bereits die Installation einer Anlage planen.
Tagesschau vom 11. Mai 2012:
Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke von den Grünen betonte: "Jetzt ist klar: Der Merkel-Rösler-Röttgen-Murks muss korrigiert werden. Die vom Bundestag beschlossene Kappung der Solarförderung wird es so nicht geben." Das sei eine gute Nachricht für die Energiewende, für den Mittelstand, für Arbeitsplätze in Deutschland und für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft.
Spiegel Online vom 11. Mai 2012:
Die Bundesregierung will die Förderung der Solarenergie rückwirkend zum 1. April kürzen - im Bundesrat gibt es Widerstand und nun offenbar auch eine Mehrheit, um diese Pläne aufzuhalten. Besonders die ostdeutschen Länder fordern mehr Unterstützung für die Unternehmen der kriselnden Solarbranche.
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