Mittwoch, 14. September 2011

Bedeutung von Altersvorsorge steigt

Heidelberg (opm) - Mit dem Thema Altersvorsorge setzt sich mittlerweile die Bevölkerung stärker auseinander, wie eine Umfrage der Heidelberger Lebensversicherung AG hervorgeht. Während im Jahr 2010 noch 32,1 Prozent angegeben hatten, sich mit dem Thema beschäftigt zu haben, sind es 2011 36 Prozent (+ fünf Prozentpunkte).
Dagegen ist die Zahl derjenigen, die sich mit dem Thema nicht beschäftigt haben, von 34,4 Prozent auf 29 Prozent gesunken (- 5,4 Prozentpunkte). 29,3 Prozent geben an, sich teilweise damit auseinander gesetzt zu haben (+ 0,4 Prozentpunkte). Die Bedeutung von Sicherheit steht für 58,5 Prozent der Befragten an oberster Stelle (+ vier Prozentpunkte mehr als 2010). Während 27,6 Prozent (+ 2,3 Prozentpunkte) eine ausgewogene Mischung aus Sicherheit und Renditechancen präferieren, stehen für lediglich 1,5 Prozent (+ 0,1 Prozentpunkte) die Renditechancen in der Anlage der Altersvorsorge an erster Stelle.

Da sicherheitsorientierte Anlagen allein häufig nicht ausreichten, sieht Thomas Bahr, Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Leben, eine Alternative in fondsgebundenen Vorsorgeformen mit einer breiten Fondspalette, die die Möglichkeit des Fondswechsels biete.

Montag, 12. September 2011

Kolumne: Achtung Schmeißfliegen!



Hamburg (opt) - Schiffsbeteiligungen sind seit vielen Jahren eine beliebte Form der Kapitalanlage, aber die momentan schwierige Lage in der Schifffahrt ruft selbsternannte Anlegerschützer auf den Plan, die nur Verunsicherung schüren.


Schmeißfliegen sind eine Familie der Fliegen innerhalb der Zweiflügler. Die Schmeißfliege liebt geruchsintensive organische Stoffe und lässt sich mit Vorliebe auf Exkrementen nieder. Deswegen werden diese Fliegen als besonders lästig und eklig empfunden. Lästige Dinge lösen Assoziationen zu dieser Fliege aus.

Überall, wo es in der Welt der Kapitalanlage Instabilität oder Probleme gibt, zieht es Rechtsanwälte, die sich selbst vollmundig als Anlegerschützer titulieren, hin wie Schmeißfliegen. Nicht die ins Straucheln geratenen Kapitalanlagen, sondern die scheinbar wirtschaftliche Perspektivlosigkeit der selbsternannten Retter der Anlegergelder produziert diese Spezies, die sich nichts sehnlicher wünscht, als aus der Schlacht vor Gericht siegreich hervorzugehen. Doch das klappt eher selten.

Diese Spezies hat sich nun auf den Bereich der Schifffahrt kapriziert. Die Formen, in denen diese kleine Schar der Anwälte dabei in Erscheinung tritt, sind sehr unterschiedlich, gleichwohl aber effizient, denn sie lösen bei den Anlegern Verunsicherung aus. Genau das ist der tiefere Sinn dieser Aktionen, denn daraus lassen sich schnell Mandatsverhältnisse entwickeln, die überwiegend dem Geldbeutel der Anlegerschützer nützen.

Natürlich ist es nahe liegend, dass sich diese Anwälte auf die Schifffahrt stürzen. Die Schifffahrt hat unter den Auswirkungen der Wirtschaftskrise in den letzten drei Jahren besonders gelitten. Neben diesen Schwierigkeiten hat sich die Schifffahrt eigene, quasi hausgemachte, Probleme beschert, indem zu viele Schiffe in verschiedenen Einsatzbereichen bestellt wurden. Die logische Konsequenz aus dieser Situation sind wirtschaftliche und liquiditätswirksame Engpässe, unter denen erschiedene Schiffsgesellschaften zu leiden haben und somit auch die Anleger.

Die wirtschaftlichen Notlagen bestehender Schiffsgesellschaften haben Betriebsfortführungskonzepte (BFK) notwendig werden lassen, mit der Folge, dass Anleger gebeten wurden, zusätzliche Mittel bereitzustellen, damit die Schiffsgesellschaft die Krise überstehen kann. In vielen Fällen hat das geholfen und war sinnvoll. Viele BFKs haben die Planschlecht recherchierte Presseveröffentlichungen verwiesen, die durchweg schon älter sind und belegen, dass in den Medien vor den Risiken der Kapitalanlage Schiff seit langem gewarnt wird.

Danach erhält man sämtliche Adressdaten, um Kontakt mit der Kanzlei aufzunehmen. Teilweise erfolgt dies sogar mittels eines Fragebogens, um einen Informationsabgleich zu machen. Das System bei dieser Art der Mandatsgewinnung liegt in der Masse der angeschriebenen Anleger. Wenn man einen Fonds mit einem größeren Volumen hat, kommt man schnell auf 1.500 Anleger und mehr. Wenn man davon nur 1.000 Anschriften zweifelsfrei über das Handelsregister ermitteln kann und diese anschreibt, entstehen zunächst Portokosten von 550 Euro plus circa 20 Euro bis 50 Euro für den Handelsregisterauszug.

Wenn von diesen 1.000 Anlegern nur rund 200 auf das Anschreiben reagieren und es kommt zu einer Erstberatung in der Angelegenheit, dann sind in vielen Fällen erste Honorarforderungen von rund 100 Euro fällig. Es gibt auch Fälle, in denen der Erstkontakt kostenfrei ist, doch das ist die Minderzahl. Wenn es aber so kommt, wie beschrieben, dann hat der Anlegerschützer schon mal 20.000 Euro auf dem Konto, ohne großartig tätig gewesen zu sein. Das ist eine interessante Form der Honorarmaximierung, denn viele dieser Verfahren gehen ins Leere, weil die vermeintlichen Fehler, die diese Anlegerschützer meinen entdeckt zu haben, gar nicht durchsetzbar sind.

Die andere Variante der selbsternannten Anlegerschützer ist die Werbung im Internet auf Seiten, die sich mit der Schifffahrt beschäftigen. Wenn man die kleinen Werbebanner anklickt, dann gelangt man zu Internetseiten von Kanzleien, die dort exzessiv mit Negativberichten zum Thema Schifffahrt für ihre Dienstleistung werben. Es werden zum Teil an den Haaren herbeigezogene Argumente vorgebracht, weshalb Schadenersatzansprüche hergeleitet werden sollen. Ob die angeführten Punkte vor Gericht erfolgreich sein werden, ist schwer zu beurteilen. Aber ein ganz entscheidender Punkt ist in meinen Augen der Informationsgehalt eines Emissionsprospektes. Sämtliche Punkte, die die selbsternannten Anlegerschützer ins Feld führen, sind in den Prospekten sehr ausführlich dargestellt, und zwar im Bereich Chancen und Risiken der Anlage, und sämtliche Vertriebsprovisionen sind in den Investitionsberechnungen erklärt.

Da seit längerer Zeit auch Beratungsprotokolle geführt werden, in denen üblicherweise der Verlauf eines Beratungsgespräches dokumentiert und vom Kunden unterschrieben wird, sehe ich die Erfolgsaussichten für solche Schadenersatzprozesse als nicht sehr hoch an. Vielleicht ist ein Urteil des Amtsgerichts München im Zusammenhang mit dem Verbraucherschutz ganz aufschlussreich. Darin haben die Richter befunden: Auch wenn es mühsam sei, die Lektüre der Vertragsdetails sei jedem zuzumuten, egal, wie umfangreich sie ist. Wenn dieses Urteil Schule machen sollte, stellt sich nur noch die Frage: Wer schützt uns eigentlich vor den selbsternannten Anlegerschützern?

Kolumne von Michael Rathmann



Freitag, 9. September 2011

Neue Vertriebsleiterin bei Jäderberg & Cie.



Hamburg (opm) - Gwendolyn Vollmer ist seit dem 1. September 2011 als neue Vertriebsleiterin für das Emissionshaus Jäderberg & Cie. tätig.

Die 38-jährige ist Spezialistin für geschlossene Fonds und blickt auf mehr als 15 Jahre Erfahrung zurück. Von MPC Capital wechselte sie jetzt zu Jäderberg & Cie., um dort den Retailbereich weiter auszubauen.



Mittwoch, 7. September 2011

Feri EuroRating Services unter neuer Führung

Bad Homburg (opm) - Die Feri EuroRating Services AG hat eine neue Führungsstruktur.

Der bisherige Vorstandssprecher Dr. Helmut Knepel wechselt als Vorsitzender in den Aufsichtsrat des Unternehmens. Neuer Sprecher des Vorstands ist Dr. Tobias Schmidt, der dem Vorstand seit 2008 angehört und bereits mehr als zwölf Jahre für Feri tätig ist.

Auch Feri-Gründungsmitglied Dr. Eberhard Weiß scheidet, wie seit längerem vorgesehen, aus dem Vorstand aus, wird aber weiterhin als Berater zur Verfügung stehen. Seine Position wird von Dr. Matthias Klöpper übernommen, der zugleich Vorstand der Muttergesellschaft Feri Finance ist.

Zusammen mit den Veränderungen auf Vorstandebene wird auch die Geschäftsleitung erweitert. Neben Wolfgang Kubatzki (Leiter Real Estate) werden künftig Axel D. Angermann (Leiter Economics) und Daniel Burgmann (Leiter Operations) Mitglieder der Geschäftsleitung.

BeteiligungsReport®: Jetzt auch gratis als iPad-App

Landshut (opm) – Ab sofort ist im „epk Kiosk“, dem iPad/iPhone-App des Verlages epk media GmbH & Co. KG, das brandaktuelle Branchenmagazin „BeteiligungsReport®“ als Vollversion für das iPad kostenfrei erhältlich.

„Mit dem neuen iPad-App werden wir unserem breit gefächerten Crossmedia Ansatz gerecht und bauen unsere Reichweite im Bereich der geschlossenen Fonds weiter aus“, so Edmund Pelikan, Geschäftsführer der epk media GmbH & Co. KG.

Das 55-Seiten starke Profimagazin, ist bereits seit dem 30. August 2011 als Print- und Onlinemagazin (eMagazin) erhältlich. Der „BeteiligungsReport®“ ist somit ideal im Markt positioniert und bietet Wissenswertes und Aktuelles.

Derzeit laufen bereits die Vorbereitungen für die November-Ausgabe. Jetzt ist die richtige Zeit mit innovativen Produkten das Jahresgeschäft einzuläuten. Seien Sie dabei und profitieren Sie von der zielorientierten Ansprache an Kunden und Finanzdienstleister. Mitmachen lohnt sich!

Das vierteljährlich erscheinende Profimagazin können Sie über drei Wege erhalten:

Zum einen für Abonnenten in der Printversion, die direkt beim Verlag epk media in Landshut zu bestellen ist, zum anderen auf dem verlagseigenen tagaktuellen Newsportal www.beteiligungsreport.de als kostenfreies eMagazin oder als 3D-Magazinversion unter www.issuu.com/beteiligungsreport. Des Weiteren ist die Publikation auch im Appstore unter dem gratis iPad-App/iPhone-App „epk kiosk“ mit weiteren Zusatzfunktionen verfügbar. Alle elektronischen kostenfreien Magazinversionen sind Vollversionen. Somit erhält der interessierte wirtschafts- und beteiligungsaffine Leser gratis das grenzenlose Insiderwissen

Montag, 5. September 2011

Klaus Fickert wechselt zur SVF AG

Landshut (ops) - Der langjährige Geschäftsführ von König & Cie., Klaus Fickert, ist neuer Vertriebsvorstand der SVF AG.

Unter seiner Leitung soll ein neuer Dachfonds Anfang Oktober auf den Markt kommen. Der Fonds soll in bis zu 30 Zielfonds aus verschiedenen Produktsegmenten investieren. Seine Geschäftsanteile am Hamburger Emissionshaus König & Cie. werde Fickert zunächst behalten.

Bereits Anfang Juli hat Andreas Kemptner König & Cie. verlassen und die Bereiche Kommunikation, Marketing und Produktentwicklung bei der SVF AG übernommen.

Quelle: Cash Online vom 2. September 2011







Freitag, 2. September 2011

Studie zum Anlegerverhalten im dritten Quartal 2011


Frankfurt (opm) - Die Stimmung unter den Anlegern in Deutschland hat sich im dritten Quartal 2011 deutlich eingetrübt.

So rechnen nur noch 23 Prozent der Befragten mit steigenden Aktienkursen in den nächsten sechs Monaten, halb so viele wie im Vorquartal. Auch die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung sehen nur ein Fünftel positiv. Die Inflationserwartungen der Deutschen sind leicht rückläufig, jedoch weiterhin auf hohem Niveau. Infolgedessen bleibt die Mehrheit (66 Prozent) besorgt um ihre Ersparnisse.